Einbecker Bienenumleitungssystem ®
nach Gerhard Dietrich

Einbecker Doppeltrogbeute

  • Zwei hinter der Umleitungsvorrichtung positionierte Trogbeuten ergeben eine Doppeltrogbeute.
  • mit senkrechten Absperrgittern abgeteilte Trogbeutenräume
  • Die Vorteile des Einbecker Bienenumleitungssystems werden nun mit den Vorzügen der Trogbeutenimkerei kombiniert. Die einfache Zugänglichkeit der Völker durch Oberbehandlung mindert das Ausmaß der Hebearbeiten an den Zargen und ermöglicht eine ergonomische Körperhaltung bei der Bearbeitung der Beuten. Da der Brutraum nur unter der Abdeckung liegt, sind Beurteilungen und Kontrollen von Königin und Volk, Veränderungen wie Ausgleichen der Völker, sanftes Schröpfen oder Abfegen der Jungbienen ohne größere Arbeit durchführbar.
  • Die Völkersteuerung geschieht überAbteilbildungenin der Trogbeute. Durch Einsetzen senkrechter Absperrgitter und -schiede unterteilt der Imker den Beutenraum in von ihm festgelegte Brut-, Pollen- und Honigräume. In abteilbarenPollenkammern werden Pollenreserven gebildet, die nach der Tracht in den blütenarmen Jahreszeiten für die Erzeugung junger Winterbienen zur Verfügung stehen.
  • Die bei starken Völkern nach dem Abschleudern auftretende Entwicklung zu Bienenbärten nutze ich positiv fürerneute Volksbildungen.Durch Teilen der Völker und Zusetzen von Königinnen werden wieder neue Völker mit eigenen Brutnestern erstellt. So können in einer Doppeltrogbeute nach Trachtendevorübergehend mehrere Königinnen zum Einsatz kommen.
  • Nach der Vereinigung stehen dann starke Völker zur Verfügung, denen es im Frühjahr gelingt, die erste Tracht bei der immer früher einsetzenden Blütezeit voll auszuschöpfen.
  • Doppeltrogbeute R 30

Gerhard Dietrich © 2015