Einbecker Bienenumleitungssystem ®
nach Gerhard Dietrich

Einbecker Plateaubienenstand mit rollbaren Magazinbeuten

Vereinfachte Völkerführungen auf dem Plateaubienenstand: "Umleiten durch Umrollen"

  • Plateaubienenstand Juli 2013
  • Auf der Suche nach weiteren Erleichterungen beim Rangieren der schweren Zargen, die für Imkerinnen und auch ältere Imker oft nur mühevoll zu bewegen sind, habe ich die Idee eines Plateaubienenstandes umgesetzt. Aus den unten beschriebenen beabsichtigten Bearbeitungserleichterungen sollten sich auch bald vereinfachte Völkerführungen entwickeln. So ist es mir gelungen, allein durchStelltaktik und eine gezielte Positionierung der Völker unter Ausnutzung des natürlichen Flugverhaltens der Bienenvölker erfolgreich nur durch Umrollen umzuleiten, ohne eine Umleitungsvorrichtung einzusetzen. Es ist die einfachste der bisher von mir entwickelten Völkerführung, die ohne großen technischen Aufwand auskommt. Auch Flachdächer von Hochhäusern und anderen Gebäuden, Orte an denen zunehmend Bienenstände aufgestellt werden, bieten ideale Voraussetzungen für diese Umleitungsimkerei auf rollbaren Magazinen.
  • Erstellen von Wandervölkern auf dem Plateaubienenstand:
  • Der Plateaubienenstand bietet ideale Voraussetzungen zur Erstellung spezieller Wandervölker. Werden die für die Wanderung vorgesehenen Völker auf wenige Beuten komprimiert, können diese verstärkten Völker in der Lage sein, auch in der Spättracht Sammelleistungen mit Spitzenerträgen zu erbringen. Durch schrittweises Umrollen leite ich den ausgewählten Gründervölkern in wenigen Tagen Flugbienen verschiedener Völker zu.
  • Bearbeitungserleichterungen durch den Plateaubienenstand:
  • Der Herstellungsaufwand für einen derartigen Dauerimkerstand hat sich für mich bereits nach einer Arbeitssaison rentiert. Durch die Rollbarkeit der Magazinbeuten sind die für das Umleiten erforderlichen Positionswechsel der Zargen bequem und ohne Anstrengungen durchführbar. Die Völker fahre ich zur Bearbeitung aus dem Reihenverbund auf einen freien Platz, etwa in der Mitte der Plattform. Da sie jetzt rundum zugänglich sind, wird das Kippen der Zargen auf die Rollwagen deutlich erleichtert.
  • Weitere Hebeoptimierung durch den fahrbaren Zargenlift:
  • Ein Lift mit Flaschenzug wird über das freistehende Magazinvolk gefahren. Nun können bis zu 4 Zargen des Volkes angehoben und arretiert werden, um den Rollwagen mit der freigelegten Zarge (z. B. Brutraum) zur Bearbeitung herauszuziehen.

Gerhard Dietrich © 2015