Einbecker Bienenumleitungssystem ®
nach Gerhard Dietrich

Einbecker Trogbeute R 3x13

Einbecker Trogbeute R 3x13 mit aufgesetzter handelsüblicher Zarge (Dr.-Liebig-Magazin)

Wie funktioniert die Trogbeute R 3x13?

  • Diese komprimierte und besonders funktionstüchtige R 3x 13 ist das Ergebnis vieler Versuchsreihen und umgesetzter Weiterentwicklungen:
  • Die durch Absperrgitter oder Absperrschiede in 3 Abteile mit jeweils 13 Rähmchen gliederbare Trogbeute bietet Platz für 39 Waben. Wurde das Einbecker Bienenumleitungssystem Gerhard Dietrichs bisher mit 2 oder 3 Beuten zur Schwarmverhinderung genutzt, so findet in der R 3x13 die Umleitung vor einer Beute statt. Dabei wird die Umleitungsvorrichtung nicht wie bei der Standardumleitung an den Beutenvorderseiten verschiedener Beuten, sondern seitlich an einer der beiden Trogbeutenseiten montiert. Durch einfaches Verschieben des in der Frontplatte der Umleitungsvorrichtung ausgesparten Anfluges lassen sich die Flugbienen in die vom Imker bestimmten Fluglochbohrungen der Abteile leiten.

Was leistet die Trogbeute R 3x13?

  • ooDie kompakte Trogbeute eignet sich für verschiedene Völkerführungen im Jahresverlauf.
  • ooMit dem Einsatz der R 3X13 gelingt die Erzeugung einer größeren Menge an Brutwaben zur Ableger-Bildung im hinteren Beutenteil noch vor der Tracht. Auf das vordere Trogbeutenvolk kann über ein Absperrgitter vorübergehend ein Volk (z.B. das hintere überwinterte Trogbeutenvolk) aufgesetzt werden. Der jetzt stattfindende Austausch der Ammenbienen und die gegenseitige Wärme begünstigen die Entwicklung dieser Brutnester. Setzt man 2 Völker unterschiedlicher Bienenarten (z.B. dunkle Biene und gelb geringelte Biene) übereinander, so lässt sich bald eine gleichmäßige Vermischung beider Völker beobachten. Nach Entnahme von Brutwaben aus beiden Völkern zur Ableger-Bildung wird das aufgesetzte Volk noch vor Trachtbeginn entfernt und eigenständig auf dem Bienenstand eingesetzt, die Flugbienen dieses Volkes fliegen aber weiterhin zur Trogbeute zurück.
  • ooDie R 3x13 ermöglicht eine Betriebsweise, in der sich vorübergehend gleichzeitig 2 Völker (Altvolk und neu gebildeter Ableger) und somit 2 Königinnen in einer Ebene im Trog befinden. Beide Völker nutzen dabei einen gemeinsamen Honigraum in der Beutenmitte.
  • ooDer einfache bienennahe Zugang von oben erleichtert die Beobachtung und Bearbeitung der Völker und garantiert besonders für den beginnenden Hobbyimker von Anfang an ein intensives Naturerlebnis.

Gerhard Dietrich © 2015